
Younis Kamil Abdulsalam
Sportwissenschaftler, Trainer und Berater mit Schwerpunkt auf sportbezogener Bildungsarbeit sowie diversitätssensiblen und rassismuskritischen Transformationsprozessen im Sport
Younis Kamil Abdulsalam (Jahrgang 1984) ist Dipl.-Sportwissenschaftler (Deutsche Sporthochschule Köln) und forscht seit 2021 an der Vrije Universiteit Brussels zu Fußballbasierter Radikalisierungsprävention/ Förderung gesellschaftlichen Zusammenhalts. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Forschung, pädagogische Praxis und gesellschaftspolitische Perspektiven im Sport.
Seine Schwerpunkte liegen in der sozialen Nachhaltigkeit im Sport, insbesondere in den Bereichen Teilhabe, Gerechtigkeit und Inklusion. Als Vizepräsident der Organisation ROOTS- Against Racism in Sports beschäftigt er sich mit rassismuskritischen und diversitätssensiblen Veränderungsprozessen in Sportorganisationen sowie mit Empowerment-Ansätzen für von Rassismus betroffene Communities. Ein weiterer Fokus seiner Arbeit liegt auf Awareness- und Sensibilisierungsformaten zu Rassismus und Diskriminierung im Sport.
Darüber hinaus entwickelt und begleitet er im Rahmen von Sport for Development sportbasierte Persönlichkeitsentwicklungsformate, unter anderem mit seiner gemeinnützigen Organisation YouMo!. Im Fußball arbeitet er insbesondere zur persönlichkeitszentrierten Spielerentwicklung mit dem Ziel, sportliche Entwicklung, Mental-Wellbeing und psychosoziale Kompetenzen systematisch zusammenzudenken.
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Ausgewählte Publikationen
Kamil, Y. (2023). Football-based prevention of radicalisation: A Theory of Change for football-based prevention of Radicalisation. Journal for Deradicalization.
Kamil, Y., & Cnops, R. (2023). How to become a Court Legend: A football-based approach for the promotion of social cohesion and to strengthen personal development. Royal Belgian Football Association.
Fachkonferenzen
Vortrag bei ISSA World Congress of Sociology of Sport (2022)
Vortrag bei EASS (2024)
Internationaler Trainerkongress des Bund Deutscher Fußballlehrer (2025)
Facts to Act Festival des Hannah-Arendt Instituut in Mechelen, 2022, 2023 und 2024 mit Gastbeiträgen
TV & Online-Formate
ZDF – „13 Fragen“ (2025): Teilnahme an der Diskussion zum Thema Männlichkeit.
Podcasts & Interviews
Kinderfußball-Podcast (#62) – "Über das Privileg, Kindern etwas für das Leben mitgeben zu dürfen" (2023).
RTL+ Podcast „Flutlicht an! Im Gespräch mit der Wortpiratin“ – „Das Ziel ist ein gerechter Sport für alle“ (2025).
Spotify-Podcast „Fußball Deutschland postmigrantisch“: „Fußball in Deutschland als Kind mit Migrationsbezug“ (2023).
Radio & Printmedien
ZEIT Online, Interview zur WDR-Umfrage – Kritik an rassistischen Einstellungen im Fußball (04.06.2024)
Deutschlandfunk – „Fußball in England: durch Quoten mehr Trainerdiversität“ (30.03.2025).
WDR5 – „Stadtgespräch aus Bonn: Zukunft für alle“ (23.11.2023)
Deutschlandfunk – „Migrantenvereine im Fußball – Das Gefühl, am Rand zu stehen“ (28.10.2023).
nd-aktuell.de – „Der Krieg verstärkt Probleme von Migrantenvereinen in Deutschland“ (27.10.2023).
Rotary Magazin – „Mitspielen, nicht entscheiden“ (01.07.2025).
Atlas Magazine (Belgien, 08.04.2022): „Investeren in solidariteit: hoe doen we dat?“ – Solidaritätsstrukturen in der Migrationsgesellschaft.
MO* (Belgien, 02.06.2022): „Vrouwen aan de bal in Molenbeek“ – Reportage zu sozial-sportiven Initiativen und RWDM Girls.
Verbände & Fachkommentare
DFL Stiftung – „Wir müssen kritisches Wissen über Diskriminierung aufbauen und Wissenslücken schließen“ (21.03.2025).
DFB.de – „Wir alle müssen füreinander einstehen“ (01.07.2024, mit Huda Mahmood).
DSJ.de –
„Ein Blick in die Zukunft“ (07.12.2023).

